Ralf Sachtleber

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Ralf Sachtleber war bis zum 30. Juni 2020 Erster Stadtrat von Maintal.[1]

Politischer Werdegang

Ralf Sachtleber wurde auf Vorschlag der Ampel-Koalition im Jahre 2007 zum Ersten Stadtrat (hauptamtlicher Magistrat) von Maintal gewählt, nachdem er im Wahlgang 23 Ja-Stimmen bei drei Gegenstimmen erhalten hatte.[2] Im Jahre 2017 konzipierte und initiierte er gemeinsam mit Bürgermeister und Verwaltung die Gründung der Maintal Immobilien-Gesellschaft (MIG) und übernahm – trotz kontroverser Diskussionen – die Geschäftsführung.[3] Seine zweite Wiederwahl gestaltete sich 2019 schwieriger: An dem Abend der Abstimmung wurde der Antrag auf Wiederwahl abgelehnt (23 gegen, 17 dafür), wodurch das Amt ausgeschrieben werden mußte.[4] In der Folge übernahm Karl-Heinz Kaiser im Jahre 2020 das Amt, nachdem Sachtlebers zweite Amtszeit mit Ablauf des Juni endete.[5]

Politische Positionen

  • Sachtleber legte großen Wert auf Bürgerbeteiligung: Er initiierte den Stadtleitbildprozess und die Gründung von „Maintal Aktiv“ als Freiwilligenagentur, um bürgerschaftliches Engagement zu institutionalisiseren.[6]
  • Er begründete die Gründung der MIG damit, das städtische Geschäft im Wohnungsbau unabhängiger, aber dennoch im Sinne der Stadtziele zu gestalten und so neuen Wohnraum effizient zu entwickeln.[7]
  • Als Dezernent betonte er die Bedeutung von Stadtentwicklung und Bürgerinformation, z. B. mittels Informationsabenden zum Bürgergutachten 2010 und der Vorstellung von Stadtentwicklungskonzepten.[8]
  • In der Corona-Krise würdigte er den Einsatz der städtischen Abfallwirtschaft und dankte öffentlich den Mitarbeitenden für ihren unermüdlichen Einsatz unter erschwerten Bedingungen.[9]
  • Auch unterstützte er Projekte zur Verkehrssicherheit und Landesentwicklung – beispielsweise die verkehrsberuhigte Neugestaltung von Alt Wachenbuchen inklusive Kanal- und Straßenarbeiten im Ortskern.[10]
  • Schließlich förderte er durch seine Rolle bei „Maintal sagt danke!“ Anerkennungsformate für ehrenamtliches Engagement und stärkte dadurch das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bürgerschaft.[11]

Einzelnachweise