Erholungsgebiet Frauenhain

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Frauenhain Maintal

Das Erholungsgebiet Frauenhain ist ein ca. 70.000 Quadratmeter großes Erholungsgebiet in Dörnigheim, zwischen dem Main und der Frankfurter Landstraße (L 3268).

Frauenhain

Jedes Jahr werden drei Frauen oder Gruppen für ihr ehrenamtliches Engagement mit der Pflanzung einer Linde geehrt. So entsteht ein lichter Wald ("Hain") aus Linden.[1]

Die Stadt ehrt in der "Internationalen Frauenwoche" Frauen, die keine Ehrennadeln erhalten haben, sondern "im Hintergrund" wirken.[2]

Geschichte

Bebauungsplan

Die Stadt Dörnigheim erstellte in den 60er-Jahren einen Bebauungsplan für das Gebiet Südring, wozu auch die Fläche dieses später entstandenen Erholungsgebiets gehörte. Die erste Hälfte der Siedlung ist südlich der Frankfurter Landstraße (L 3268) mit fünf Hochhäusern, die acht bis sechzehn Stockwerke haben, entstanden. Für die zweite Hälfte der Siedlung wurde der Bebauungsplan im Juni 1969 beschlossen, der allerdings erst durch mit Erwerb des Grundstücks durch die Stadt rechtskräftig geworden wäre.[3]

Große Pläne: Bootshafen und Hotels

Ein österreichischer Investor hatte das Gelände von der Stadt gekauft und wollte Häuser mit bis zu 32 Geschossen bauen. Er plante Hotels, Büros, Läden und einen Bootshafen. Aufgrund der Flut von 1970, bei der Teile der eingeschossigen Häuserreihe am Mainufer überflutet waren, wurden die bereits in Aussicht gestellten Baugenehmigungen nicht ausgestellt. Der Grundstückseigentümer meldete Konkurs an.[4]

Erholungsgebiet

1985 hat die Stadt das Gelände für einen Preis von 1,25 Millionen Deutsche Mark erworben. Den Großteil wollte man als Erholungsgebiet nutzen. Zudem sollte für Vögel und Kleintiere eine abgeschirmte Brut- und Nistzone entstehen.[5]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vgl. https://web.archive.org/web/20211011104431/https://www.maintal.de/seite/408608/frauenhain.html (zuletzt abgerufen am 11.10.2021).
  2. Vgl. Frankfurter Rundschau v. 09.03.2004, S.42, Ausgabe: R Region.
  3. Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.1985, S. 36.
  4. Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.1985, S. 36.
  5. Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 19.12.1985, S. 36.